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Der zweite Sonderpreis in gleicher Höhe wurde dem Schülerladen Würzburg verliehen. Ebenfalls im Rahmen der Veranstaltung übergab der Lions-Club Würzburg erstmals den mit 1500 Euro dotierten "Lions-Award Würzburg _ aktive Bürger" an die Siebold-Gesellschaft. Als prominente Festrednerin war Bayerns Sozialministerin Christa Stewens gekommen. Bilder hier - einfach draufklicken Der Förderpreis setze im wahren Sinne des Wortes ein Zeichen: "Für alle Aktiven, weil ihr vorbildliches Wirken verdiente Anerkennung findet, und für alle Mitbürger, weil damit der Einsatz für die Gesellschaft und das Miteinander der Menschen gewürdigt wird." "Wir wollen das Ehrenamt weiter stärken" Bayerns Sozialministerin Christa Stewens Die Ministerin zog "trotz bestehender Tendenzen zur Individualisierung" eine positive Bilanz zum freiwilligen Engagement in Bayern. 37 Prozent aller Bürger über 14 Jahre sind ehrenamtlich engagiert _ 3,8 Millionen Menschen. Stewens kündigte an: "Wir wollen das Ehrenamt weiter stärken und führen daher intensive Gespräche, um den Unfallversicherungsschutz und die Haftpflichtversicherung bei den ehrenamtlich Tätigen zu verbessern." Für die MAIN-POST betonte Anton Sahlender, Stellvertreter des Chefredakteurs, es gebe eine große Zahl von Menschen, die sich in der Region für Andere einsetzen. 70 Gruppen und Einzelpersonen seien in den drei Jahren, die "Zeichen setzen" existiere, vorgestellt worden. "Wir suchen weiter nach Menschen, die sich engagieren", kündigte Sahlender an. "Das freiwillige Engagement erfordert die größte aller möglichen Koalitionen." Ferdinand Graf zu Castell-Castell überreichte den 1. Preis an die "Aktion 1,5 Prozent" aus Schweinfurt. "Wir sind überzeugt, dass Menschen geholfen wird, unabhängig davon, ob sie ihre Not selbst verschuldet haben oder nicht." Das Projekt sei erfreulich, unterstützungswürdig und nachahmenswert. Und es funktioniere ohne Bürokratie. Bei der Überreichung des Lions-Award an die Siebold-Gesellschaft lobte Lions-Vorsitzender Professor Franz-Ludwig Knemeyer den "löwenhaften Kampf für das Siebold-Museum". Michael Koch, Leiter der Erwachsenenbildung Klaus von Flüe (Münsterschwarzach), bezeichnete das Engagement von Schülern und Lehrern des Hermann-Staudinger-Gymnasiums als hervorstechend. Dass eine Schule den Auftrag, auch soziale Kompetenz zu bilden, so weitgehend umsetze, sei außergewöhnlich. Dr. Peter Motsch, früherer Sozialreferent der Stadt Würzburg, würdigte den Schülerladen: Schule sei auch ein Lebensraum für junge Menschen, daher solle man die Schüler auch in die Gestaltung des Alltags einbeziehen. Ulrich Kraus, Gründungsmitglied des Schülerladens, betonte aber auch, dass es immer noch in vielen Schulen Widerstände gegen diese Arbeit gebe. 27.11.2005
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Der Förderpreis |
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