Bildung und Begegnung - Persönlichkeitsentwicklung - Beziehungen gestalten - Kommunikativ sein



Geschichte

In Anknüpfung an das Radbild unseres Namenspatrons "Klaus von Flüe" wollen wir Menschen dazu befähigen, mit sich selbst im Gleichgewicht zu leben und zwischen anderen Menschen den Ausgleich herbeizuführen.

Die Landvolkshochschule "Klaus von Flüe" wird Ende 1952 in Münsterschwarzach im Schatten der Benediktinerabtei gegründet und mit dem ersten dreiwöchigen Winterkurs für katholische junge Männer aus dem ländlichen Raum in Betrieb genommen. Am 1. Dezember 1952 findet die feierliche Eröffnung durch Bischof Julius Döpfner statt.

 

Unser Anliegen

Der ursprüngliche Auftrag der Landvolkshochschule gilt auch heute: nicht Wissensvermittlung, sondern Bildung einer Persönlichkeit, die fähig ist, Gesellschaft und Kirche mitzugestalten. Die Formen haben sich weiterentwickelt. Waren früher die "langen Kurse" prägend, sind es jetzt eher Wochenend- und Wochenkurse. Geblieben sind die wesentlichen Elemente "Persönlichkeitsentwicklung" und "Lernen und Leben in der Gruppe". Unter den sich rasch wandelnden Bedingungen der Lebens- und Arbeitswelt können Menschen nur dann Zufriedenheit und Lebensglück erreichen, wenn sie in sich Fähigkeiten entdecken und entfalten, mit denen sie ihr Leben selber gestalten können, anstatt sich nur als Ergebnis der gesellschaftlichen Umstände zu begreifen. Deshalb steht im Mittelpunkt unserer Arbeit mit den Kursteilnehmern ein gesundes Selbstvertrauen, Offenheit, Konfliktfähigkeit und eine gute kommunikative Kompetenz zu vermitteln. Wir sind davon überzeugt, dass nur derjenige in der Lage ist, Verantwortung für andere zu übernehmen, der bereit ist, für sich selbst verantwortlich zu sein.

 

Träger und Vernetzungen

Die Landvolkshochschule "Klaus von Flüe" wird gemeinsam mit der Landvolkshochschule Volkersberg getragen vom Verein Katholischer Landvolkshochschulen der Diözese Würzburg e.V.

In Bayern sind elf Bildungszentren im ländlichen Raum zu einer gemeinsamen Interessensvertretung zusammengeschlossen. Die Sympathiemarke „Lernen im Grünen“ ist im bundesweiten Verbund mit weiteren 43 Häusern entstanden, die alle dem Verband der Bildungszentren im ländlichen Raum e.V. angehören.

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